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KI-Erklärvideo erstellen: So erklärst du dein Produkt in Sekunden

Von Luca Buchmann · · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein KI-Erklärvideo folgt dem Aufbau Problem, Lösung, Ablauf in drei Schritten, Ergebnis und Aufruf. Mit einem genauen Prompt erstellt Claude daraus ein animiertes Video, in dem jedes Element zur passenden Zeit erscheint. Kurze Erklärvideos von 15 bis 45 Sekunden funktionieren für Websites und Social Media besonders gut.

Ein Erklärvideo hat eine Aufgabe: Es soll in kurzer Zeit verständlich machen, was dein Produkt tut und warum das wichtig ist. Klassisch entsteht so ein Video mit Skript, Illustrationen und Animation in After Effects. Mit KI geht das schneller. Hier erfährst du, welcher Aufbau funktioniert und wie du ein KI-Erklärvideo mit Claude erstellst.

Der Aufbau, der fast immer funktioniert

  1. Das Problem (2 bis 4 Sekunden): eine Situation, die deine Zielgruppe kennt.
  2. Die Lösung (2 bis 3 Sekunden): dein Produkt in einem Satz.
  3. Der Ablauf (3 Schritte): Wie funktioniert es? Mehr als drei Schritte überfordern.
  4. Das Ergebnis: Was hat der Zuschauer davon? Am besten mit einer Zahl.
  5. Der Aufruf: Website, Testphase, Termin.
Sift: KI-generierter Produktfilm für ein Tool für Kundenfeedback, Motion-Design-Video im Format 16:9
Beispiel aus der Bibliothek: „Sift“, komplett per Prompt mit Claude erstellt.

Das Beispiel oben, „Sift“, erklärt ein Feedback-Tool in unter neun Sekunden: Eine Kamera fliegt an fünf Orten in einer warmen Papierwelt vorbei, und jeder Ort zeigt einen Schritt. Genau dieses Prinzip, ein Ort pro Schritt, macht Erklärvideos leicht verständlich.

So erstellst du ein KI-Erklärvideo

  1. Skript in Stichpunkten. Schreib Problem, Lösung, drei Schritte, Ergebnis und Aufruf auf. Jede Zeile höchstens acht Wörter.
  2. Bilder für jeden Schritt festlegen. Was soll man sehen? Eine Oberfläche, ein Symbol, ein Objekt, das sich verwandelt?
  3. Einen passenden Prompt als Grundlage nehmen. In der Bibliothek gibt es Prompts, die bereits mit Stationen und Kamerafahrten arbeiten, zum Beispiel „Scouta“ oder „Rellio“.
  4. Texte und Schritte einsetzen. Ersetze Inhalte, behalte Timing und Bewegungen.
  5. In Claude erzeugen, prüfen, exportieren. Schau das Video einmal ohne Ton und einmal mit den Augen eines Fremden: Versteht man es auf Anhieb?

Tipps für verständliche Erklärvideos

Wo du Erklärvideos einsetzt

Auf der Startseite direkt unter der Überschrift, in Onboarding-Mails, auf Messen, in Präsentationen und als Anzeige. Eine 16:9-Fassung für die Website und eine 9:16-Fassung für Social Media sind schnell gemacht, wenn du das Format im Prompt umstellst. Wie du ein Produkt noch stärker inszenierst, liest du in Produktvideo mit KI erstellen.

Beispiel: ein Skript für 20 Sekunden

So kann das Skript für ein kurzes Erklärvideo zu einer Termin-App aussehen. Jede Zeile ist eine Szene:

0–3 sProblem
3–5 sLösung
5–9 sSchritt 1
9–13 sSchritt 2
13–17 sSchritt 3
17–20 sAufruf
  1. „Termine per Telefon? Jeden Tag Chaos.“ (Problem, 3 Sekunden)
  2. „Planly bucht für dich.“ (Lösung, 2 Sekunden)
  3. „Kunde wählt einen freien Termin.“ (Schritt 1, 4 Sekunden)
  4. „Planly erinnert automatisch.“ (Schritt 2, 4 Sekunden)
  5. „Du siehst alles in einem Kalender.“ (Schritt 3, 4 Sekunden)
  6. „30 % weniger Ausfälle. planly.app“ (Ergebnis und Aufruf, 3 Sekunden)

Dieses Skript setzt du in einen Prompt mit Stationen ein, legst Farben und Schrift fest, und Claude baut daraus das Video. Die Zahl im letzten Satz muss natürlich stimmen, sonst lieber weglassen.

Checkliste vor dem Export

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Erklärvideo sein?

So kurz wie möglich. Für Social Media und Landingpages funktionieren 15 bis 45 Sekunden gut. Für ein ausführliches Erklärvideo auf der Website sind 60 bis 90 Sekunden üblich. Längere Videos teilst du besser in mehrere kurze.

Brauche ich einen Sprecher?

Nicht unbedingt. Viele Erklärvideos werden ohne Ton geschaut. Große, gut lesbare Texte, die im Takt erscheinen, tragen die Geschichte. Ein Sprecher kann später dazukommen.

Kann ich ein Erklärvideo kostenlos mit KI erstellen?

Mit einem eigenen Prompt und einem Zugang zu Claude ist das möglich. Der Aufwand steckt im Prompt. Fertige Prompts sparen diese Arbeit, weil Aufbau, Timing und Look schon stehen.

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